Dienstwagensteuer schadet Klimaschutz

- Das Motto bei Dienstwägen deutscher Politiker lautet immer noch: dick und durstig. (Foto: DUH)
Die aktuelle Dienstwagen-Besteuerung in Deutschland setzt ökologisch kontraproduktive Anreize für Unternehmen, große, schwere und sprithungrige Autos anzuschaffen. Nur durch die besonderen Anreize sind beispielsweise spritfressende Geländewagen (sogenannte Sport Utility Vehicles, SUV) marktfähig. Die DUH kritisiert, dass durch diese Fehlanreize nötige Investitionen in spritsparende und effizienzsteigernde Technologien verhindert werden, und fordert seit Jahren, das deutsche Dienstwagenprivileg nach ökologischen Gesichtspunkten zu reformieren und die steuerliche Abzugsfähigkeit aller Dienstwagen zu beenden, die den EU-Zielwert für 2008 von 140 g CO2/ km übersteigen. Ein wichtiges Instrument ist hierbei die Dienstwagenumfrage.
Pressemitteilungen
- 10.05.2012 - Zur verbalen Entgleisung des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) im Wiesbadener Landtag erklärt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH):
- 07.05.2012 - 6. DUH-Politiker-Dienstwagen-Check: Enttäuschende Klimabilanz
- 02.05.2012 - Gemeinsame Pressemitteilung: Umweltverbände protestieren in Berlin gegen „schmutzige“ Dieselruß-Busse und für saubere Luft
- 02.05.2012 - Zwei Jahre „Nationale Plattform Elektromobilität“ – Deutsche Umwelthilfe zieht kritische Bilanz
- 19.04.2012 - Aktuelle zeo2: Meins ist Deins, Teilen und Tauschen als neue Massenbewegung

