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Gesundheitsschutz

Foto: Egon Haebich, Pixelio.de

Ob bei Druckchemikalien in Lebensmitteln, Feinstaub in der Atemluft oder lebensgefährlichen Pkw-Kühlmitteln - die DUH kämpft für transparente Informationen und die Minderung gesundheitlicher Belastungen der Verbraucher.

 

 

 

 

Unsere einzelnen Projekte

  • Altmedikamente
    Arzneimittel sind unverzichtbar für einen hohen Lebensstandard und letztlich eine hohe Lebenserwartung. Falsch entsorgt gefährden sie jedoch zunehmend die Umwelt. Das belegen schon seit den frühen 1990er Jahren zahlreiche Forschungsergebnisse. Deshalb fordert die Deutsche Umwelthilfe in diesem neuen Projekt die Einführung eines bundesweit einheitlichen Medikamenten-Sammelsystems in Apotheken. Ein solches ist dringend nötig, denn noch immer werden Altmedikamente über Waschbecken oder Toilette entsorgt. (Bild:by-studio / Fotolia)
  • Autoklimaanlagen
    In Deutschland sind knapp 42 Millionen Pkw angemeldet. Fast alle Neuzulassungen sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Wir setzen uns dafür ein, dass zukünftig die Klimaanlagen in Autos mit natürlichen Kältemitteln betrieben werden und eine effizientere Technik zum Einsatz kommt: Wir plädieren für den Einsatz von R744 – CO2 als Kältemittel.
  • Clean Air
    Pünktlich zum europäischen „Jahr der Luft“ haben sich neun europäische Umwelt- und Verbraucherschutzverbände im Projekt Clean Air zusammengeschlossen, um für saubere Luft in Europa zu kämpfen.
  • Druckchemikalien in Lebensmitteln
    Zur Aushärtung der auf Verpackungen aufgebrachten Druckfarben werden so genannte Photoinitiatoren verwendet. Diese gelangen bei der Verpackungsherstellung durch Abrieb von der Außenseite in das Füllgut oder wandern direkt durch das Verpackungsmaterial ins Innere. Die DUH fordert eine umgehende Erstellung von Positivlisten mit zugelassenen Drucksubstanzen und die verbindliche Festlegung von Höchstkonzentrationen für den Übergang auf Lebensmittel.
  • Feinstaub
    Feinstaub belastet als Teil der Atemluft unsere Gesundheit und unser Klima. Aber woher kommt Feinstaub, aus was besteht er und warum wirkt er sich negativ auf die menschliche Gesundheit und das Klima aus? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es und in inwieweit sind sie ausreichend? Wie wirken Umweltzonen und welche weiteren Maßnahmen zur Reduktion von Feinstaub gibt es?
  • Handgeführte Maschinen
    Emissionen aus Verbrennungsmotoren tragen wesentlich zur Belastung der Luft mit gesundheitsschädlichen Schadstoffen bei. Auch für handgeführte Maschinen, z.B. Kettensägen und Motorsensen, gibt es Grenzwerte. Diese werden aber bisher kaum kontrolliert.
  • Klassenzimmer im Grünen
    In Workshops werden Lehrkräfte und Erzieher/innen geschult, gemeinsam mit Kindern eine Kräuterschnecke anzulegen und die Kräuter auf vielfältige Art und Weise im Unterricht bzw. Kindergartenalltag einzusetzen. Bei Lavendelduft und Kräutermenüs wird Ökologie mit nachhaltige Ernährung verknüpft.
  • Mc Möhre
    Die Möhre steht als Symbol für knackiges, leckeres und farbenfrohes Gemüse - und für ein DUH-Projekt "mit Biss": Der Regionalverband Nord der Deutschen Umwelthilfe macht damit Schülerinnen und Schülern frisches Obst, Gemüse und Vollwertprodukte aus regionalem und biologischem Anbau schmackhaft.
  • Mehrverbrauch
    Verbraucht Ihr Auto auch mehr, als Händler und Hersteller versprochen haben? Da geht es Ihnen nicht alleine so: Heute verbrauchen neue Autos durchschnittlich ein Viertel mehr als die Werbung uns vorgaukelt. Das kostet jeden Autofahrer gut 300 Euro im Jahr und die Autoindustrie wird immer dreister! Vor zehn Jahren lag die Abweichung nämlich noch unter zehn Prozent.
  • Rußfrei für's Klima
    Dieselruß schadet der menschlichen Gesundheit und dem globalen Klima. Deshalb setzen wir uns in der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ gemeinsam mit anderen Umweltverbänden für die Ausstattung aller Dieselmotoren mit wirksamen Partikelfiltern ein.
  • Umweltgerechtigkeit
    Umwelt- und Naturschutz in Städten und Gemeinden hat auch immer eine soziale Komponente, die unter dem Begriff „Umweltgerechtigkeit“ inzwischen auch wissenschaftlich untersucht wird. Die DUH führt seit einiger Zeit Projekte durch, die eine gerechtere Verteilung von hoher Umweltqualität und intakter Natur unter allen Bevölkerungsschichten anstreben.