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Workshops

Kalifornien, Japan und China sind nur einige der Länder, die weltweit bereits CO2-Obergrenzen eingeführt haben oder einführen wollen. Können diese Länder Vorbild für einen Umgang mit den Kohlendioxidemissionen in der EU sein. Was können wir aus den Ansätzen, der Umsetzung und den erzielten Resultaten lernen. Dies waren zwei der Fragestellungen die in den beiden hochkarätig besetzen Workshops erörtert wurden, bei denen Akteure aus Deutschland und Europa die Gelegenheit hatten, in den direkten Erfahrungsaustausch mit den Akteuren aus Kalifornien und Asien einzutreten.

 

Wieder sichtbar: Der berühmte Hollywood-Schriftzug war jahrelang durch die Smogglocke über der Stadt verborgen - Bild: Daniel Obst / wikimedia.org

Die USA als Kyoto-Verweigerer und Land der SUV-Fahrer sind nicht gerade als Speerspitze der Klimaschutzbewegung bekannt. Doch die Defizite der Bundespolitik werden zum Teil durch engagierte und innovative Politik auf der Ebene der Bundesstaaten ausgeglichen. Vorreiter ist hier Kalifornien, in diesem Staat besitzt der Klimaschutz inzwischen schon Tradition.

Höhepunkt ist der seit 2006 in Kraft getretene "clean-air Act", der im Staat Kalifornien drastische Klimagasminderungen vorschreibt, unter anderem im Straßenverkehr. Mit James Strock und Alan Lloyd konnten gleich zwei ehemalige kalifornische Umweltminister dazu gewonnen werden, im Rahmen des DUH-Workshops von den Ansätzen und Erfolgen Ihrer Heimat zu berichten.

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Angst vor Smog: In der Boom-Town Shanghai sind bereits heute die Fahrradfahrer mit Mundschutz unterwegs. Bild: PixelQuelle.de

Die Ballungsräume in Japan und China gehören zu den bevölkerungsreichsten in der ganzen Welt. Die boomende Wirtschaft gerade in China lässt Millionen von Chinesen davon träumen, das traditionelle Fahrrad gegen das Auto tauschen zu können. Damit steht China vor den Problemen, die den Japanern schon seit Jahren Kopfzerbrechen bereiten - dichtest besiedelte Gebiete mit unglaublich hoher Verkehrsdichte.

In beiden Ländern gibt es Obergrenzen für den Spritverbrauch, der europäische und amerikanische Autos auf diesen wichtigen Zukunftsmärkten bereits heute so gut wie unverkäuflich macht.

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